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Schwäbische Alb

Blick auf die Burg Hohenzollern
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Urig, ursprünglich, urzeitlich. Nur die Saurier fehlen. Auf der Alb haben die Urmenschen damit begonnen, kulturelle Formen zu entwickeln. 40.000 Jahre später kann man nur stauen, was daraus geworden ist. Sechs Alb-Höhlen zählen zum UNSECO Weltkulturerbe. Im Mittelalter ließen die Herrscher an den schönsten Punkten Burgen und Schlösser errichten. Wilde Täler, bizarre Aussichtsfelsen, tiefe Karsthöhlen, eigenartige Wacholderheiden – die imposante Landschaft ist gespickt mit Sehenswürdigkeiten. Die Alb inspiriert alle: Höhlenmenschen und Höhenkletterer, Könige und Köche, Schaffer und Schäfer, Bikefreaks und Erholungsuchende. Je näher am Ursprung, desto größer das Vergnügen. 

Schwäbische Alb_Schloss Lichtenstein

Schloss Lichtenstein thront über der Gemeinde Honau am Fuß der Schwäbischen Alb © Susi Maier

Tübingen Neckarfront

Die Neckarfront in Tübingen.

Burg Hohenzollern_Familie

Die Burg Hohenzollern auf der Schwäbischen Alb. 

Schwäbische Alb_Hohenzollernschloss Sigmaringen

Das Hohenzollernschloss in Sigmaringen. 

Schwäbische Alb_Blautopf in Blaubeuren
Schaf auf der Schwäbischen Alb

Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb weiden heute Schafe. 

Jurassic Park in echt

Jede Landschaft erzählt ihre eigene Geschichte. Auf der Schwäbischen Alb kann man sie besichtigen. Fossilien von Meer- und Flugsaurieren erzählen davon, dass die Alb einst Küste war. Das war vor vielen Millionen Jahren. Manche der unvergleichlichen Fundstücke wurden in Museen bewahrt. Trotzdem lohnt es sich, selbst durch die Landschaft zu streifen, zum Beispiel im Biosphärengebiet Schwäbische Alb, im Steinheimer Becken, das einst durch einen Meteoriteneinschlag geformt wurde oder im Donautal, wo sich sogar der größte Fluss Europas in die Tiefe zurückzieht, freilich nur für einige Kilometer. An spannenden Zielen für Wanderer und Biker hat es auf der Alb noch nie gemangelt: Lautertal, Eselsburger Tal, Blautopf, Schopflocher Moor, Wimsener Höhle, und, und, und…

Landschaft mit Tiefgang

Hier habe der Mensch die Kultur entdeckt. Das behaupten nicht nur die Einheimischen. In der Stadelhöhle am Hohlenstein wurde der Löwenmensch gefunden. Die aus Mammutelfenbein geschnitzte Figur gilt als eines der ältesten Zeugnisse menschlicher Kreativität. In Ulm ist sie ausgestellt. Auch an allen anderen Orten lohnt es sich, beim Wandern die Augen offen zu halten. Über 20.000 Höhlen tun sich in der einzigartigen Karstlandschaft auf. Viele laden zu spannenden Besichtigungen ein.

Herrschaftszeiten

Märchenprinzessinnen und Schlossherren werden stauen. Wie eine Perlenkette reiht sich eine mittelalterliche Sehenswürdigkeit an die nächste. Hohenzollern, Hohenneuffen und Hohenstaufen, Lichtenstein und Reußenstein, Burg Teck und Burg Katzenstein, Schloss Sigmaringen und Schloss Bebenhausen. Man muss die Fürsten des Mittelalters verstehen: Sie wollten ihre Errungenschaften einfach nicht mehr hergeben. Also ließen sie imposante Bauwerke errichten. Jedes Einzelne ist einen Besuch wert. Wer Höhlen und Schlösser auf einer Route verbinden will: Bitteschön, hier entlang: Wanderer nehmen den Albsteig von Donauwörth bis Tuttlingen. (E-)Biker freuen sich auf das Albcrossing, das in Aalen startet.

Uriges auf dem Teller

Man sagt den Schwaben einen gewissen Erfindungsreichtum nach. Hier kann man ihn schmecken. Alblamm, Alblinsen, Albbüffel, Albschnecken – es sind die besonderen Köstlichkeiten, die man hier oben pflegt. Vor allem die Liebe zu den Schafen hat Spuren hinterlassen. Die typischen Wachholderheiden wären ohne die Tiere nie entstanden. Wer mit Wanderschuhen oder Fahrrad durch die Landschaft streift, wird die einmalige Heidelandschaft schätzen. Sie ist immer dort, wo sich die Sonne besonders wohl fühlt. Lust und Durst auf mehr? Dann sei ein Besuch in der Bierstadt Ehingen empfohlen, in der Klosterbrauerei Zwiefalten oder manch lokaler Brauerei. Zum Wohl ist sogar ein Bierwanderweg ausgeschildert.

Urlaub in Reinform

Auch Wasser gehört zu den Bodenschätzen. In Bad Urach sprudelt es mit 61 Grad aus der Erde. Man sagt, es sei erhitzt durch den schwäbischen Vulkan. Auch an anderen Orten dringt es an die Oberfläche. Man muss es einfach genießen. Insgesamt acht Thermal- und Heilbäder bieten sich an. Auch so kann ein uriger Urlaub aussehen. Einfach reinlegen und die Quellen genießen, die auf der Alb seit Urzeiten sprudeln. Wohlfühlen ist auf der Schwäbischen Alb zu Hause – ganz konkret bei Dr. Hauschka in Bad Boll oder Weleda in Schwäbisch Gmünd. Sogar an passende Souvenirs wurde gedacht. In Giengen an der Brenz sind die Steiff Tiere daheim. Und wer für sich selbst etwas Passendes mitnehmen möchte, sollte die Outletcity Metzingen auf die persönliche Reiseroute schreiben.

Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb

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Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb

Bild 1 Bisingen - Zoller

Burg Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern

OCM-Architektur-002

Fabrikverkauf Metzingen

OUTLETCITY METZINGEN

Blautopf 1

Quelle Blaubeuren

Blautopf

Ulm_Muenster_Stadthaus

Kirche Ulm

Ulmer Münster

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Tal Beuron

Oberes Donautal

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Historisches Gebäude Tübingen

Hölderlinturm/ Museum

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Kinder- und Familienmuseum Giengen (Brenz)

Steiff Museum

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Schloss Sigmaringen

Hohenzollernschloss Sigmaringen

Bad Urach Mende 0C0A7001

Wasserfall Bad Urach

Uracher Wasserfall

Bärenhöhle

Höhle

Bärenhöhle

Eiszeitjäger_Marc Steinmetz

Höhle Niederstotzingen

Archäopark Vogelherd mit Vogelherdhöhle

Wimsener Höhle Einfahrt

Höhle Hayingen

Wimsener Höhle

Wander- und Radtouren auf der Alb

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Wander- und Radtouren auf der Alb

Mittel • Radfernweg

Albtäler-Radtour

  • 186.3 km
  • 21:00 h
  • 1450 m
Eiszeittäler-Radweg

Mittel • Radtour

Eiszeittäler

  • 74.9 km
  • 04:33 h
  • 186 m
20200612 tour info msg bike thomas dehne copyright 1944

Mittel • Radtour

Berg Bier-Tour Tag 1

  • 50.7 km
  • 04:30 h
  • 266 m
t

Mittel • Radtour

Berg Bier-Tour Tag 2

  • 64.8 km
  • 05:30 h
  • 612 m